Nützliche und nicht nützliche AusländerInnen?
- Was: Umsetzungsideen werden noch gesucht. Anregungen erwünscht!
- Wann: Realisierung voraussichtl. zum Tag des Mauerbaus am 13.08.2010
- Wo: noch unklar
- Wer: Bürger.Courage, evtl. in Zusammenarbeit mit Pro-Asyl oder der Save-me-Kampagne in Dresden
Hintergrund
In vielen Reden und Medienbeiträgen in der Stadt Dresden wird in auffälliger Weise zwischen nützlichen und nicht-nützlichen AusländerInnen unterschieden. Dadurch entsteht der Eindruck, es gelte das Image Dresdens in erster Linie deshalb aufzubessern, um vor allem die gebildeten ausländischen Studierenden, ForscherInnen und Arbeitskräfte nicht zu verschrecken. Dies hat gerade in Diskussionen um die Sicherheit von AusländerInnen und Menschen mit Migrationshintergrund vor rechtsextremen Übergriffen einen bedenklichen Zungenschlag. So ist auffällig, dass manche Institutionen erst bereit waren, gegen rechte Vorfälle anzugehen, als etwa amerikanische Studierende oder WissenschaftlerInnen angegriffen wurden. Gleichzeitig ist die Lage vieler MigrantInnen, vor allem die der AsylberwerberInnen in Dresden, sehr prekär.
Das Projket will zum einen an das Verständnis und Mitgefühl für die teilweise schwierige Lage vieler AusländerInnen in Deutschland und eben auch in Dresden appellieren und zum anderen aufzeigen, wie wertvoll es ist, sich im Sinne einer toleranten und weltoffenen Stadt, für die Akzeptanz und auch das Wohlbefinden ALLER AusländerInnen einzusetzen. Humanitäre Behandlung ist ein Menschenrecht, das auch in Dresden zur Selbstverständlichkeit gerade gegenüber benachteiligten Minderheiten werden muss.